Zu mir

Hallo, ich bin Leonie Amend – 40 und Mutter. Meine Heimat ist Heidelberg. Hier steht nicht nur meine Wohnung, hier ist auch mein Herz zu Hause.


Aufgewachsen bin ich an verschiedenen Orten. Eine lange, prägende Zeit habe ich am Bodensee verbracht, in Ravensburg und Altshausen, wo ich ein Internat besuchte – eine Zeit, die mich stark und selbstständig gemacht hat.

Als die Schulzeit zu Ende ging, stand ich vor der Frage, die wohl die meisten jungen Menschen kennen: Und jetzt? Ich hatte so viele Interessen, dass mir die Entscheidung schwerfiel. Heute sehe ich das nicht mehr als Problem, sondern als Stärke. Eines aber war immer klar: Meine Kreativität ließ mir keine Ruhe. Also ging ich nach München, bestand die Aufnahmeprüfung und machte noch vor dem ersten Semester ein Schreinerpraktikum.


Sechs Semester lang habe ich vor allem eines gelernt: Räume zu entwerfen. Es begann mit einem Studentenzimmer, in das ich selbst gern eingezogen wäre. Danach kam ein Ferienhaus in Dänemark, später ein Epochen-Kino mit Varieté und Liegesaal. Und am Ende meine Abschlussarbeit: eine dreistöckige Bibliothek.


Als ich das Thema erfuhr, war meine erste Reaktion: och nö, ein Regal nach dem anderen – das klang nach meiner Lego-Achterbahn, bei der ich mich riesig gefreut hatte, bis ich merkte, dass ich nur dieselbe Säule immer wieder bauen musste. Beim Oberthema durfte ich mir dann aber selbst etwas aussuchen, und sofort war die Begeisterung wieder da. Ich entschied mich für "Wald" und ließ Bücher zu Baumstämmen werden, die sich durch alle Geschosse zogen – als stünde man mitten in einem Urwald. Ich setzte es um, bekam Lob dafür und schließlich meinen Abschluss als staatlich geprüfte Assistentin für Innenarchitektur.


Heute nenne ich mich Interior Designerin und gestalte Räume.


Gestaltung darf wirklichkeit werden.


Hinweis zu Bildern & KI
Alle Bilder auf dieser Website stammen von mir, ebenso alle Konzepte und Entwürfe. Ich gehe mit der Zeit und lerne gern neue Technik kennen, sofern sie für meine Arbeit Sinn ergibt. Meine kreative Arbeit liegt mir aber am Herzen, und KI ist für mich wirklich nur ein Werkzeug. Ich nutze sie an drei Stellen:


  • Raumstile: Aus Fotos meiner eigenen Wohnung habe ich mit KI mehrere Stilvarianten erzeugt, um zu zeigen, wie derselbe Raum in anderer Stimmung wirkt.


  • Bildbearbeitung: Eigene Fotos habe ich teilweise mit KI nachbearbeitet, etwa um das Foto aufzuräumen oder die Perspektive zu verbessern. Die Räume und Fotos sind meine. Die Bibliothek (siehe unten) ist meine eigene Zeichnung, damals mit Archicad entstanden und heute nachträglich mit KI visualisiert. Lediglich die beiden Waldfotos sind KI-generiert, um das Thema abzurunden.



  • Grundrisse: Mein Zeichenprogramm nutzt teilweise KI, um eingereichte Grundrisse sauber nachzuzeichnen.


Planung, Gestaltung und Beratung entstehen in meiner eigenen Handschrift.

Im Jahr 2008 reichte ich diesen Entwurf als meine Abschlussarbeit ein und verwandelte das Bibliotheksgebäude in einen Wald, der das Thema verkörperte. Unterschiedlich große Säulen durchzogen alle drei Ebenen und fungierten als Baumstämme. Die kleineren Säulen ließen warmes Licht von oben nach unten strömen, als würde der Tag durch seine Sonnenstrahlen einen Gruß senden. In ihnen befanden sich Leseinseln sowie ein Café. In dem Modell, von dem ich leider keine Bilder mehr besitze, achtete ich darauf, dass im Schnitt deutlich wurde, welches Thema hinter dem Entwurf steht: ein Urwald aus Büchern.

weitere projekte

diese Projekte entstanden im privaten Umfeld. Mit Herz, Blick für Details und Gespür für das, was zu den Menschen passt, so arbeite ich auch für dich.


Altbauwohnung mit fast 4 Metern Deckenhöhe
Die Vorgabe: Farbe an die Wände. Da es ein Altbau ist, kam nur Silikatfarbe infrage, die mineralisch ist und den Wänden das Atmen lässt. Der Flur mit Sandsteinfußboden hat sich von Weiß zu Türkis verwandelt.

Neubauwohnung mit 3 meter deckenhöhe

Hier ging es um die Küche, genauer gesagt um Arbeitsplatte und Spüle. Die Anforderung: Die Küche mit ihren hellen Fronten sollte wärmer wirken. Zuerst kam ein Mintgrün als Akzent dazu, danach folgten eine neue Arbeitsplatte und eine neue Spüle aus Keramik.

Hier wurden zwei Dinge entschieden: Die Spüle sollte aus Keramik sein, in Schwarz, um einen Akzent zu setzen, und auch die Armatur bekam eine Farbe. Keramik ist kratzfest, hitzebeständig, unempfindlich gegen Säuren und Reiniger, farbecht und leicht zu pflegen. Die Vorgabe war, nicht den Standard zu erfüllen. Die Arbeitsplatte wurde in Eiche gewählt, passend zum Fußboden.

Das Kinderzimmer (gleiche Wohnung)
Das Kinderzimmer bekam natürlich einen besonderen Anstrich, den der Maler ausgeführt hat. Genauso passend wäre eine Fototapete gewesen.

Zur Gestaltung von Kinderzimmern gibt es unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen: Gestalte so, dass dein Sprössling auch als Teenie noch darin wohnen möchte. Die anderen meinen: Ein Kinderzimmer darf mit dem Menschen mitwachsen.

Ein gemeinschaftliches Familienprojekt
Unsere Ferienwohnung bekommt aktuell eine grundlegende Überholung. Es ist ein Apartment aus den 70er Jahren, und es wurde ganz eindeutig Zeit, es auf Vordermann zu bringen. Wohnbereich (Wohnen, Essen und Schlafen in einem), Küche und Bad werden saniert und neu eingerichtet.

Die Familie hat gemeinsam geplant. Fotos und Pläne stammen von meinem Schwager, der in der Baubranche tätig ist. Meine Mitwirkung lag im Vorfeld: Ich habe den ersten Grundriss entworfen, der mit einer kleinen Abwandlung genau so übernommen wurde.

Meine Idee war, dass die Küche aus ihrem Bereich in den Wohnraum hinauswächst und den Kleiderschrank gleich mit einbezieht, also ein fließender Übergang. Bisher stand der Esstisch direkt bei der Küche. Ich habe vorgeschlagen, ihn ans Fenster zu stellen, denn dort liegt die schöne Aussicht auf die Berge des Allgäus.

Ich freue mich sehr, Teil dieser tollen Planung gewesen zu sein.

So sieht es in der digitalen Visualisierung aus. Wie es am Ende in echt aussehen wird, zeige ich dir dann.

Meine eigene Wohnung
Meine Wohnung habe ich teilweise gemeinsam mit einem Schreiner und dem Küchenplaner (Küche Kall aus Heidelberg) eingerichtet. In die Planung war ich eng eingebunden, deshalb zeige ich hier auch diese Fotos. Die Sitznische in meinem Kleiderschrank war mein Wunsch und wurde genau so umgesetzt.

Die Küche musste für mich eine kräftige Farbe haben, und ich liebe Dunkelgrün. Kombiniert habe ich es mit einem Korallrot an der Säule. Die Arbeitsplatte ist aus Keramik.

Meine TV-Wand musste viel Platz bieten, denn ich besitze einige Bücher. Auch jetzt optimiere ich meine Wohnung noch, obwohl sie bereits fast komplett eingerichtet ist. Ich liebe den Memphis-Stil, genauso gern mag ich es eklektisch. Auf meine Wohnung warten noch Gardinen. Sie machen optisch oft sehr viel aus, und es sieht gleich wohnlicher aus.